Am 14. März 2026 mobilisierte die Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD) nach Würzburg. Anlass war ein »Trauermarsch« bezüglich der Bombardierung Würzburgs durch die Alliierten am 16. März 1945.
Dem Aufruf schlossen sich 10 Neonazis an, wobei eine Person direkt nach beginn des »Trauermarsch« die Demonstration verließ, sodass nur 9 Personen die Abschlusskundgebung erreichten.
Bei der Abschlusskundgebung hielten Johannes Hühnlein und NPD-Aktivist Stefan Molitor eine Rede. Hühnlein ist seit Jahren für die NPD Lichtenfels/Kronach aktiv.
Vor der Auftaktkundgebung provozierte der langjährig in der extremen Rechten verankerte Klaus Nicola Mathes aus Großlangheim den Gegenprotest, was allerdings schnell unterbunden wurde. Die anschließende Demonstration begleitete er vom Rande.
Aus dem Rhein-Main-Gebiet reiste Marika Hartmann aus Hösbach bei Aschaffenburg an. Sie ist mittlerweile regelmäßig auf Neonazidemonstrationen anzutreffen.
An zahlreichen Gegenprotesten beteiligten sich rund 600 Personen. Zu beginn hielt der Würzburger Oberbürgermeister Martin Heilig eine Rede vor den anwesenden Antifaschist*innen.