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25.07.2026

Wanderung der Generation Deutschland Hessen

Am 25. Juli 2026 veranstaltete die Generation Deutschland Hessen (GD), die Jugendorganisation der Alternativen für Deutschland (AfD), ein als »Wanderung« bezeichnetes Vernetzungs-Event in Rüdesheim (Rheingau-Taunus-Kreis). Dabei spazierten die etwa 45 Teilnehmenden von einem Parkplatz in Rüdesheim zum knapp zwei Kilometer entfernten Niederwalddenkmal auf einem Weinberg. Nach einer längeren Getränkepause in einem Restaurant am Denkmal liefen die Teilnehmenden den direkten Weg zurück in die Stadt.

Das Niederwalddenkmal ist eine im Monumentalstil errichtete Kolossalstatue und wurde 1877–1883 anlässlich der Gründung des Deutschen Kaiserreichs gebaut. Die Statue zeigt die mystische Gestalt der »Germania«. Seit seiner Errichtung steht das Denkmal sinnbildlich für den deutschen Nationalismus und besitzt in unterschiedlichen rechten Spektren einen hohen Symbolgehalt.

Prominenter Gast der »Wanderung« war der neofaschistische Landtagsabgeordnete Joachim Paul aus Koblenz. Ein Großteil der Teilnehmenden kam aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Darunter befanden sich die Vorstandsmitglieder der hessischen GD Nafiur Rahman (Bad Vilbel), Thomas Janeczek (Frankfurt), Robin Bildesheim (Oestrich-Winkel), Christopher Maerckel (Wiesbaden) sowie Robin Jünger (Gießen), der auch für die AfD im Bundestag sitzt. Bildesheim war es auch, der sich für die Organisation der Veranstaltung vor Ort verantwortlich zeigte.

Aus Mainz waren der stellvertretende Bundesvorsitzende der GD sowie Landesvorsitzender der Jugendorganisation in Rheinland-Pfalz Jan Richard Behr und der stellvertretende Landesvorsitzende der GD Rheinland-Pfalz sowie Mitglied der Burschenschaft Germania zu Halle zu Mainz Benjamin Steiner angereist. Aus Köln beteiligte sich das Mitglied im GD-Bundesvorstand Cedric Krippner an der »Wanderung«.

Neben Thomas Janeczek nahmen weitere Mitglieder der Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia an der Veranstaltung teil, die auch im Kontext der Frankfurter Gruppe der Aktion451, einem Tarnlabel der Identitären Bewegung, aufgefallen waren.

Am Niederwalddenkmal entrollten die Teilnehmenden mehrere zum Teil überdimensionierte Deutschlandfahnen und posierten für ein Gruppenbild. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Diesen aggressiven Versuch der Raumnahme ließen einige der umstehenden Besucher*innen des Niederwalddenkmals nicht unkommentiert. Immer wieder äußerten diese deutlich ihre Missbilligung gegenüber der Gruppe.